Jugend-Kultur-Preis 2008 - "Alles, Außer, Gewöhnlich!"

Die Preisverleihung des 12. Jugend-Kultur-Preis fand am 15. Dezember 2008 im Opernhaus in Halle statt. Bei der Veranstaltung konnten Gäste aus Kunst und Politik begrüßt werden. Prof. Dr. Olbertz rief den Wettbewerb unter dem Motto „Alles, Außer, Gewöhnlich!“ aus und konnte sich bis zum Einsendeschluss über 111 Beiträge von über 1000 jungen Menschen Sachsen-Anhalt freuen.

Die Preise gingen dieses Jahr an:

  1. Platz 3.000 €
    Maximilian Fürstenberg für seinen Trickfilm „Eine chaotische Woche“
  2. Platz 2.000 €
    moontimeartists für ihre eigenproduzierte Musik
    Susann Thimm, Tim Pottel, Patrick Bongers, Christoph Heinrich, Gabriel Häuser
  3. Platz 1.500 €
    Tanja Friesen für ihre Familiengeschichte „56 Jahre Umweg“

Förderpreis 500,00 €
Theaterinszenierung „Das Narrenkarussell“ der Theatergruppe „dunkelbunt“ des Luther-Melanchthon-Gymnasiums

Förderpreis 500,00 €
Projektumsetzung „Das Tristan-Projekt“
Janine Beelitz, Felix Bornholdt, Philipp Cayler, Madleen Danat, Anne Geissler, Anne Hähner, Leif-Erik Heine, Claudia Hennig, Wiebke Hentrick, Naomi Angelina Hockheimer, Stefanie Koch, Maurice Lechelt, Sylvia Meyer, Katja Müller, Andreas Nitsch, Jana Northe, Nils Peschel, Anna Pysall, Sabrina Schäfer, Oliver Scheer, Anne Schüller, Jana Schuppe, Manuel Simon, Sebastian Sperling, Christine Streidt, Franziska Wünsch

Sonderpreis der Jugendjury 500,00 €
Theaterinszenierung
„Träum dich Tod“ der Thalia Theater Halle Juniors Vincent A. Göhre, Judith Nebel, Nico Parisius, Franziska Rattay, Lisa-Marie Schneider, Kevin Wilke, Leonie Spiesecke, Tabea Grohmann, Marie Bonitz, Jonas Diesrich, Ludwig Möke, Kilian Kolodziej, Sebastian Pietzonka und Jonas Littauer

Anerkennungen

– „Tiere wie DU und ICH“ der Theatergruppe „Theater Durch – Schnitt“
– „Plakat – Projekt gegen Diskriminierung“ für die Plakatausstellung „Aufwachen und Aufstehen“ Schüler der Sekundarschule Heinrich-Heine, der IGS Regine Hildebrandt und des Hegel-Gymnasiums, Magdeburg
– Mandy Kienlein für ihre Fotoarbeiten „Ghostwhispers“
– Sebastian Schwarz für seinen Film „Robert The Robot“
– Schreibzirkel „Es wird…“ für das Buch „Freistunde“ der Schüler des Winckelmann-Gymnasiums Stendal
– Projektgruppe „Upgrade-Festival 2008“ für die Umsetzung des Musikfestivals und der Ausstellung „Up!gebildet“
-„Was für ein …..Vogel!“ für die Collagen und die Traumgeschichte der Schüler der Reinhard-Lakomy-Schule Halberstadt
-Nobody Knows für ihre eigenproduzierte Musik
Max Heckel, Georg Marth, Maximilian Heinrichs, Julia Seyer, Dietrich Eichenberg
-Stefan Krietsch für sein eigenproduziertes Lied „lasst mich leben“ feat. Tob und David G.

Zum Abschluss noch ein paar Worte vom damaligen Gewinner, Maximilian Fürstenberg

Was hattest du damals eingereicht?
Das war ein Trickfilm, »Eine chaotische Woche«. Ich hatte am Computer mit Paint über 1000 Einzelbilder gemacht und mit dem Windows Movie Maker aneinandergesetzt.

Und kam der Preis für dich dann überraschend?
Sehr, muss ich sagen. Mir wurde vor der Preisverleihung gesagt, dass ich etwas gewonnen hätte, aber nicht welchen Preis. Meine Eltern waren dann in Halle mit dabei, wir saßen in der hinteren Reihe und dachten, naja, vielleicht gibt es eine kleine Anerkennung. Dann waren alle Förderpreise durch, dann noch der dritte und zweite Preis, und ich dachte: Bestimmt haben die mich vergessen. In der Laudatio für den ersten Preis kam mir dann einiges bekannt vor und dann wurde ich vorgerufen. Das war schon sehr unerwartet!

Was hast du denn mit dem Preisgeld gemacht?
Einen neuen PC und neue Programme gekauft. Einen Großteil habe ich auch für den Führerschein gespart.

Wie ging es dann künstlerisch für dich weiter?
Ich bin diesen Weg weitergegangen und habe erstmal nicht aufgehört, Trickfilme zu machen, aber eher Richtung Stop-Motion statt selbst zu malen. Schließlich bin ich zum Realfilm gekommen und habe Filme mit Freunden selber gedreht, viel ausprobiert. So bin ich vom ganz kleinen zum großen gekommen: Vom einzelnen Rechnerbild zu immer größeren Filmen, die die Stadt als Kulisse hatten.

Was machst du heute?
Im Moment studiere ich Medienmanagement in Mittweida und mein Plan ist, irgendwann einmal bei einem Film Regie zu führen.

Und möchtest du mal nach Sachsen-Anhalt zurück?
Auf jeden Fall. Ich bin sehr heimatverbunden, habe auch schon viele Filme über Magdeburg gemacht. Die Frage ist, wo es einen für die Arbeit hinverschlägt. Erstmal das Studium und dann weiter.

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